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Fenster in der Nacht

In ihrem neuesten Stück ``Fenster in der Nacht`` lädt die Regisseurin Eos Schopol das Publikum in ein Haus auf einem stillgelegten Kasernengelände ein. Es sind gewissermaßen unsere Nachbarn, die wir beobachten und belauschen - Menschen aus verschiedenen Zeiten und Kulturen.

So entstehen dramatische Miniaturen, flüchtige und flüchtende Momente des Hörens und Sehens, deren Geheimnis das Publikum hinterherjagt.

Theater Fisch&Plastik ist bekannt für seine ungewöhnlichen Spielorte. In ihrer neuesten Produktion ``Fenster in der Nacht`` lädt die Regisseurin Eos Schopohl das Publikum in ein Haus auf einem verlassenen Kasernengelände ein. Es sind Menschen aus verschiedenen Zeiten und Kulturen, die das Publikum hier betrachtet und belauscht. So entstehen dramatische Miniaturen, flüchtige und flüchtende Momente des Hörens und Sehens. Fenster in der Nacht wird in Improvisationen gemeinsam mit den Akteuren entwickelt. Alle Szenen thematisieren Erinnerungen, Verletzungen, Freuden, Träume von Menschen, die sich alle an einem entscheidenden Wendepunkt befinden.

Sehen
Es geht um Wahrnehmung im Detail. Wann fangen wir an, uns für den „Nachbarn“
zu interessieren? Und was nehme ich zunächst von außen wahr? Wie reime ich mir Geschichten zusammen, wenn ich nur auf sie schaue? Was vermittelt sich mir?
Wir blicken auf die Fensterfront eines Hauses. Wie in einem Stummfilm spielen sich hinter den Scheiben Szenen des Alltags ab. Die Zuschauer erhalten Einblicke in fragmentarisch erzählte Begebenheiten, die alle um Menschlich-Existenzielles kreisen. Man sieht Personen aus verschiedenen Epochen und Kulturen in alltäglichen Situationen, die schon den Keim einer Bedrohung enthalten: so etwa eine offenbar depressive Frau beim Bügeln; einen Mann, der ein Paar bedroht; eine Frau, die einen Verwundeten pflegt … Lauter dramatische Miniaturen, die ihr Geheimnis nie völlig preisgeben. Am Ende steht ein Panorama überstürzten Aufbruchs.

Hören
Und wie verarbeite ich Eindrücke, wenn ich nur höre?
Wir betreten das Haus; in alle Zimmer haben wir Einblick, aber niemand ist da.
Überall hat man den Eindruck, dass die Menschen gerade in diesem Moment verschwunden sind. Man vernimmt nur noch die Geräusche, die die Menschen „zurückgelassen“ haben. Gesprächsfetzen in verschiedenen Sprachen dringen ans Ohr. Das Leben, das wir von außen gesehen haben, ist nur noch zu hören.
Die Hörebene setzt sich zusammen aus Texten, die sich den verschiedenen Aspekten von Flucht widmen: Flucht vor dem Leben. Flucht vor sich selbst. Flucht aus Not. Flucht vor Krieg und Diktatur. Im Kopf jedes Zuschauers und Zuhörers wird aus diesen Mosaiksteinchen ein eigenes Bild entstehen.

Und am Ende kehrt sich die Perspektive des Zuschauers um...

Mit: Emre Akal, Hubert Bail, Bayram Çelik, Serpil Demirel, Carlos Dudek,
Arthur Galiandin, Rainer Haustein, Winfried Hübner, Fatima von Kaehne,
Funke Konate, Astrid Martiny, Iffi Mielsch, Marion Niederländer, Ercan Öksüz,
Robert Spitz, Berndadette Süthold, Zora Thiessen, Sebahat Ünal

Regie: Eos Schopohl
Regieassistenz: Emre Akal – Dramaturgie: Boris Heczko – Bühnenbild: Lucia Nußbächer Assistenz Bühnenbild: Carlos Dudek – Kostüme: Johannes Schrödl
Musik und Toninstallation: Bülent Kullukçu, Anton Kaun – Ton: Wolfgang Obrecht Lichtdesign: Jo Hübner

Premiere: 10. November 2011, 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 11., 12., 16., 17., 18. und 20. November, jew. 20.00 Uhr
Spielort: Bayernkaserne, Haus 19, Heidemannstr. 50
Bitte warm anziehen

19.30 Uhr Start MVV-Bus „Sonderfahrt“ von der Bushaltestelle Münchner Freiheit.
Nach der Vorstellung fährt der Bus wieder zurück zur Münchner Freiheit.
Wegen begrenzter Sitzplatzzahl bitte reservieren.

Karten: 15,- €, ermäßigt 10,- € / Gruppenpreis 12,- € (ab 8 Personen)
VVK + Information: Tel.: 01573. 427 93 15 oder www.fischundplastik.de

Eine Produktion von Theater Fisch&Plastik. Gefördert vom Kulturreferat der LH München
 

 
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