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Eindrücke vom Open Westend 2005

Offene Ateliers, aufschlussreiche Rundgänge, Lesungen, Theatervorführungen und spontane Pantomimen haben es bewiesen: Das Westend ist ein Künstlerviertel.

Merkwürdige Dinge gingen im Westend vor: Drei Tage lang sah man Menschen mit orangen Zetteln in der Hand durchs Viertel laufen und offenbar geleitet von fröhlichen Luftballons in Hinterhöfen und versteckten Hauseingängen verschwinden. Aufgehängt wurden diese Ballons von zwei maskierten Gestalten, die nie ein Wort von sich gaben, aber offensichtlich keinem Unfug abgeneigt zu sein schienen.

Das schon zum vierten Mal stattfindende Open Westend lockte mit allerlei kulturellen Angeboten. Beachtlich war allein schon die Zahl der teilnehmenden Künstler. Mehr als drei Dutzend Kunstschaffende hatten die Türen ihrer Ateliers für die interessierten Besucher geöffnet und standen Fragen geduldig Rede und Antwort. Dabei gab es allerlei zu bewundern. Von filigran gearbeiteten Schmuckstücken in Form von Baumsamen wie bei Anna Eichlinger über die Energiestürme von Regine von Chossy bis zur meterhohen Lichtinstallation von Lothar Götter in der Kirche St. Benedikt, die nach Einbruch der Dunkelheit besonders beeindruckend wirkte.

Fotokunst zum Anfassen versteckt in den Displays von an der Wand aufgehängten Foto-Handys gab es bei Erol Gurian im ehemaligen Milchladen in der Bergmannstraße, wo man auch in den Krimis und Kinderbüchern von Schriftstellerin Beatrix Mannel schmökern konnte. Nur ein paar Schritte in nördlicher Richtung bewiesen Claudia Götters Arbeiten, dass nicht nur ein Bild, sondern auch sein Rahmen ein Kunstwerk sein kann. Allerhand zum Schmunzeln hatte der Wahlmünchner Ken Brown mit seinen Fotoarbeiten vorzuweisen.

Gut organisierte Führungen trugen dazu bei, den Besuchern die Schwellenangst zu nehmen und diese erfuhren nebenbei noch einiges zur Geschichte des Westends. Eine gute Gelegenheit, sich die Werkstätten der Künstler des Westends einmal von innen anzusehen. Im Gewerbehof beispielsweise gab es bei Karl Imhof und seiner Frau Ingrid zu beobachten, wie Lithografien und Linolschnitte entstehen. Nur ein paar Gänge weiter führte Sylvia Wiechmann die Kunst der Damasthandweberei an einer über hundert Jahre alten Webmaschine vor, deren Betrieb mit Lochkarten einiges mit unseren modernen PCs gemeinsam hat. 

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Text und Bilder: © Albrecht Volk

 

 
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