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Kiezmeisterschaft 19.03.05 im Stragula

Mit vertauschten Anlauten und reiner Stimmgewalt holte sich Lasse Samström den Titel als Kiezmeister im März. Ein Bericht von der Kiezmeisterschaft im Stragula.

Falls Sie es noch nicht wussten: Das Westend ist Kiez. Nicht "ein Kiez", sondern einfach "Kiez". Auch wenn hierzulande die meisten Menschen bei diesem Wort allenfalls an St. Pauli denken, so dürfte der Begriff durchaus als Kompliment für das Viertel gemeint sein. Westend ist Kiez nennt sich nämlich eine Gruppe von jungen Leuten, die neben einer Lesebühne auch allmonatlich eine Meisterschaft im Poetry Slam in der Realwirtschaft Stragula in der Bergmannstraße abhalten. Der Gewinner darf sich mit dem Titel des Kiezmeisters schmücken und erhält eine Flasche Sekt und 50 Euro Preisgeld. Die Teilnahmeregeln beinhalten u.a. dass nur eigene Texte vorgetragen werden und kein Beitrag über fünf Minuten dauert. Die Punkte werden von einer vor jeder Veranstaltung neu zusammengestellten Jury vergeben. Die jeweils höchste und niedrigste Wertung werden gestrichen, die übrigen Wertungen ergeben zusammengezählt die Gesamtpunktzahl.

Zehn Kandidaten traten am 19. März mit einem breit gestreuten Spektrum an Texten um den Titel an. Nicht bis auf die vordersten Plätze schaffte es die sehr amüsante Geschichte des aus Moskau stammenden B. Efimov von einer Stripperin, die mit ihrem Arbeitgeber aneinandergeraten war, da sie bei der Arbeit ihr Kopftuch nicht ablegen wollte. Seine mit am Tisch sitzende Schriftstellerkollegin Mia ließ ein selbstgeschriebenes Gedicht lieber von einem befreundeten "Medium" vortragen, was von den Veranstaltern zwar geduldet wurde, bei Publikum und Jury jedoch nicht so gut ankam. Dass neben dem gelesenen Text auch der Vortrag eine wichtige Rolle einnimmt, zeigte der Champion der jungen Münchner Slam-Szene Krok, der frei improvisiert munter drauflos rappte. Bewundernswerten Mut zur Offenheit zeigten einige sehr persönliche Beiträge, die jedoch in der Gunst der Jury hinter den Slam-erprobten Teilnehmern zurückblieben.

Den Titel holte sich schließlich der stimmgewaltige Lasse Samström - ebenfalls kein Neuling im Geschäft - vor Volker Keidels Geschichten aus dem Privatleben eines Fußball-Süchtigen, der in der Vorrunde noch vorne gelegen hatte. Sacha Storz, dessen Begeisterung für Poetry Slams auch Thema eines seiner Texte bildete, kam auf Platz drei. 

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Text und Bilder: © Albrecht Volk

 

 
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